Chronik unserer Veranstaltungen im Jahr 2009
24.01.: Maya's Kinderparadies
(26 Personen)
Die Teilnehmerzahl war identisch mit der des Vorjahres - allerdings nur, weil sich eine Gruppe der Jugendhilfe St. Maria anschloss. Allen Beteiligten jedenfalls machte der Ausflug ins Kinderparadies sehr viel Freude. Kein Wunder, gibt es dort doch zahlreiche unterschiedliche Angebote, mit denen man sich vergnügen kann. Dass nebenbei auch noch die Kassenprüfung für das Jahr 2008 stattfand, lag daran, dass die Mitgliederversammlung im Anschluss in Merzig stattfand.
25.01.: Eisbahn Dillingen
(12 Personen)
Ausgeschrieben war die Veranstaltung als Fahrt zur Eisbahn Trier. Dort allerdings gibt es derzeit kein Dach, so dass wir vom Wetter abhängig waren. Da der Wetterbericht nicht optimal aussah (auch wenn es im Nachhinein gesehen richtig schönes und vor allem trockenes Wetter gab), kam wieder die Eisbahn Dillingen ins Spiel. Die wiederum hatte ihre Öffnungszeiten wohl in den letzten Jahren wieder verändert, was uns den Wechsel ermöglichte. Bleibt die Frage für nächstes Jahr: Hat Trier wieder ein Dach? Wenn nein werden wir wohl wieder in Dillingen bleiben, wenn doch wird es eine schwere Entscheidung – denn die günstigeren Preise hat Trier.
08.02.: Kegelnachmittag
(11 Personen)
Kegeln auf einer Baustelle - das Vergnügen hat auch nicht jeder. Die Kegelbahnen des Gasthauses Wolff in Mettlach, in dem wir seit vielen Jahren gekegelt haben, werden zu Gästezimmern umgebaut. Eine Bahn war schon völlig unbenutzbar, die andere funktionierte noch. Zumindest größtenteils: Gegen Ende wollte sie die Kugeln nicht mehr hergeben. Vorzeitiger Feierabend auf einem Provisorium? Nein, wir wussten uns zu helfen. Letztlich war es ein gelungener Kegelspaß in ungewöhnlichem Ambiente. Schön, dass wir noch eine Abschiedsvorstellung geben konnten, bevor wir uns andere Kegelbahnen suchen.
07.03.: Tag der Spiele
(11 Personen)
Der Tag war für die zahlreichen Betreuer recht leicht durchzuführen. Am aufwändigsten war noch die Organisation des Mittagessens, das zudem erst während der Veranstaltung gekauft wurde. Beim Spielen entwickelte es sich irgendwann, dass die Kinder fast alle an einem Tisch saßen und sich mit einem langen Spiel beschäftigten, so dass die Betreuer „Ein bisschen Mord muss sein“ spielten. Lediglich ein Junge, den dieses Spiel neugierig machte, gesellte sich dazu.
08.03.: Werwolf-Nachmittag
(20 Personen)
Schon vor einiger Zeit hat Motte neue Ereigniskarten für die Werwölfe geschrieben. Diese Karten kamen heute zum ersten Mal zum Einsatz. Die Stimmung dabei war sehr gut, die Karten dürfen also vereinsintern öfter zum Einsatz kommen. Außerhalb wäre das weniger sinnvoll, da sich die Formulierungen auf die Flinken Flöhe beziehen. Auch ansonsten gab es geniale Runden: Zahlreiche Wendungen, immer wieder neue Überraschungen, verblüffende Kombinationen diverser Ereignisse: Das alles enthielten unsere Werwolfrunden, wobei vor allem die vorletzte Runde allen Mitspielern lange in Erinnerung bleiben wird. Innerhalb von Sekunden wechselten hier mehrfach die Vorzeichen für den Sieg, der letztlich an das Dorf ging.
05.04.: Wawi-Schoko-Welt und Dynamikum Pirmasens
(10 Personen)
Ein Ausflug ins Dynamikum lohnt sich: Auch wenn nicht viele Flöhe mitgefahren sind, lässt sich das Dynamikum als absoluten Volltreffer in unserer Planung bezeichnen. Selten gab es ein Museum, in dem unsere Kids stundenlang (!) bleiben konnten, ohne dass es ihnen langweilig wurde. Und selbst am Schluss wollten sie nicht wirklich gehen. Das Mitmachmuseum zum Thema Bewegung muss unbedingt erneut ins Programm. Hoffentlich kommen dann auch mehr Flöhe mit, denn die wissen ja nicht, was sie da verpasst haben.
16.05.: Europa-Park
(52 Personen)
Das hatten wir ja schon länger nicht mehr: Eine Fahrt in einen Freizeitpark, bei der wirklich richtig viele Personen mitfahren. Es lohnt sich aber auch immer wieder, in Deutschlands größten Freizeitpark zu fahren. Genug Betreuer für die vielen zu betreunden Kinder hatten wir auch dabei. Wir wagten das Experiment, in einer 27köpfigen Gruppe durch den Park zu spazieren und uns zwischendurch immer wieder nach Interesse in Teilgruppen aufzuteilen. Dank einem bewährten Durchzählsystem klappte das verblüffend gut. So können wir also öfter fahren - wenn auch im nächsten Jahr wohl erstmal wieder ein anderer Park auf dem Programm stehen wird.
17.05.: Stausee Losheim
(9 Personen)
Ganz viele Betreuer für zwei Kinder, die noch dazu (mit Ankündigung) etwas später kamen... ein ruhiger Tag für die Floh-Betreuer. Als wir bei einem Glas Cola oder einer Tasse Tee auf die beiden Kids warteten, kam dann auch noch eins unserer fördernden Mitglieder vorbei und brachte uns viele interessante Neuigkeiten mit. Der Tag am See war dann in der kleinen Besetzung irgendwann zu lang, weswegen wir kurzerhand in naheliegende Räume unserer stellvertretenden Vorsitzenden auswichen und dort noch ein paar Spiele spielten. Flexibilität war angesagt... kein Problem, Tag gelungen.
27.06.: Floh-Olympiade
(51 Personen)
Es geht wieder aufwärts, die Zahl der teilnehmenden Kinder stieg wieder um 10 auf 33. Die morgendliche Spielkette hatte einen etwas anderen Aufbau als sonst, durch den Wartezeiten, die es vorher immer mal wieder gegeben hatte, weitgehend verhinderte. Das nachmittägliche Olympia-Programm überraschte mit einigen neuen Spielen, der Abschluss blieb traditionell. Insgesamt mal wieder ein gelungener Tag der Floh-Olympiade, die damit weiterhin hoffen darf, wieder annähernd zu alter Größe aufzusteigen.
28.06.: Sommer-Spaß-Tag
(18 Personen)
15 Personen blieben vereinsintern über Nacht, drei weitere kamen am nächsten Tag wieder hinzu: Der Sommer-Spaß-Tag bleibt für die meisten unserer Kinder in erster Linie durch die Übernachtungsmöglichkeit interessant. Es ist aber auch schön, wenn Blockhütte, Vordach der Hütte und ein Großraumzelt zum Schlafen zur Verfügung stehen. Lediglich das Schlafen unter dem Sternenhimmel gelang in den letzten Jahren nie, weil immer ein gewisses Regenrisiko vorhanden war. Aber irgendwann wird das Wetter ja auch dieses Abenteuer mal wieder ermöglichen - und darauf freuen wir uns jetzt schon.
11.07.: Tour de Floh
(2 Personen)
Ja, zwei Personen stimmt tatsächlich, mehr Radler haben sich in diesem Jahr nicht zur Tour de Floh eingefunden. Im Normalfall eher etwas witzlos, wenn ein einzelnes Kind mit einem einzelnen Betreuer unterwegs ist. Den beiden Betroffenen machte das aber herzlich wenig aus: Es handelte sich um Pate und Patenkind, die den Tag auch zu zweit genießen konnten. Einmal Saarburg und zurück mit überarbeitetem Programm vor Ort - in dieser Besetzung kein Problem. So kann auch für die teilnehmerschwächste Veranstaltung, die wir jemals durchgeführt haben, ein eindeutig positives Fazit gezogen werden.
20.07. bis 01.08.: Ferienfreizeit Sargenroth
(32 Personen)
"Das Soonwald-Virus" beschäftigte uns intensiv in dieser Ferienfreizeit, die erstmals in Sargenroth stattfand und so einige Besonderheiten aufzuweisen hatte. Eine Besonderheit des Hauses war das kleine Hallenbad im Keller, das zunächst zögernd, später aber umso intensiver genutzt wurde. Die Spielkette zum (natürlich frei erfundenen) Soonwald-Virus sorgte immer wieder für interessante Programmpunkte. Und ihr inhaltlicher Abschluss, eine Übernachtung mit einigen freiwilligen Mutigen in einer offenen Schutzhütte im Wald, bleibt für alle, die daran teilnahmen, ein absolut unvergessliches Erlebnis. Eine schöne Ferienfreizeit an einem Ort, den wir sicher nicht zum letzten Mal aufgesucht haben.
22.08.: Litermont-Gipfel-Tour
(4 Personen)
Wie schon im vergangenen Jahr nahmen ganze vier Personen an der Wanderung auf einem Premium-Wanderweg teil. Es waren sogar fast die selben Personen: Lediglich ein Betreuer, der diesmal nicht kam, wurde durch eine andere Betreuerin ersetzt. Das mitwandernde Kind war der gleiche Junge wie im Vorjahr, der somit wieder eine optimale Betreuung erfahren durfte. Der Wanderweg war den Programmpunkt auf jeden Fall wert. Schade, dass das Interesse daran so gering ist - Wandern kann tatsächlich auch Spaß machen!
23.08.: Sommerrodelbahn und Bostalsee
(6 Personen)
Er ist wieder da: Der Bostalsee führt wieder Wasser und eignet sich damit auch wieder als Ziel für unsere Kombi-Fahrt. Zuerst drei Fahrten auf der Sommerrodelbahn Braunshausen, dann Picknick am Spielplatz des Bostalsees - danach ist das Programm offen. In diesem Jahr waren wir zuerst mit den Tretbooten auf dem Wasser unterwegs, haben uns danach gegen das Strandbad entschieden und stattdessen ein warmes Mittagessen eingenommen, bevor dann noch der eine oder andere mit dem Kettcar unterwegs war. Volles Programm mit kleiner Gruppe - insgesamt mal wieder ein schöner Tag.
05.09.: Städtetour nach Speyer
(6 Personen)
An der Städtetour nahm in diesem Jahr auch nur eine sehr kleine Gruppe teil. Interessant, dass es sich dabei ausschließlich um männliche Wesen handelte: Zwei Jungen, vier Betreuer. Was mag da wohl das Programm gewesen sein? Richtig, unser Sextett verbrachte den ganzen Tag im Technik-Museum. Da gibt es aber auch eine Unmenge zu sehen, vom kleinen Motor bis zur kompletten Boeing 747. Auch zur Raumfahrt lässt sich einiges anschauen und das IMAX-Kino auf dem Gelände wurde natürlich auch besucht. Von Speyer selbst sah man nur den Hauptbahnhof und alles, woran der Bus auf dem Weg zum Museum vorbei fuhr. Aber das reichte ja auch.
04.10.: Gondwana - Das Prähistorium
(4 Personen)
Einen Ausflug in die prähistorische Zeit unternahm eine noch kleinere Gruppe: Ganze vier Personen (aber diesmal mit den Kindern in der Mehrheit) wagten die Reise in die Vergangenheit. Dabei gab es viel zu sehen - und bei weitem nicht nur Dinosaurier, auch wenn die das Aushängeschild des Prähistoriums sind. Ein heftiger Wasserfall war ebenso beeindruckend wie so manche Vorführung. Mit großem Aufwand wurde es hier möglich, einen tiefen Einblick in das Leben weit vor der Menschheitsgeschichte zu erhalten.
16. bis 18.10.: Kinderseminar
(13 Personen)
Erstmals um einen Tag verkürzt und erstmals in der Jugendherberge Tholey fand unser diesjähriges Kinderseminar statt. Zudem stand es erstmals unter dem Thema Selbstwahrnehmung und wurde in seiner Struktur sehr stark überarbeitet, um die Praxisanteile deutlich stärker zu gewichten. Und abgesehen von der Kürzung um einen Tag (was in diesem Jahr aber nicht anders möglich gewesen wäre) kam auch alles sehr gut an. Auch wenn wir nur sehr kleine Gruppen für unsere Seminare zusammen bekommen: Sie haben ihre Berechtigung im Jahresprogramm nicht verloren.

07. bis 08.11.: 5. Saarländischer Spiele-TÜV
(191 Personen)
Na wenn das mal keine aus dem Rahmen fallende Zahl ist: Nach vier Veranstaltungen, die im einstelligen Personenzahlbereich lagen, und einem gering besuchten Kinderseminar kommt nun der Hammer mit 191 Personen, die einen eindeutigen neuen Vereinsrekord bedeuten. Die Saargauhalle Schwemlingen war bestens besucht, der Umzug der Veranstaltung war auf jeden Fall gerechtfertigt. Die große Herausforderung, der wir uns gestellt hatten, wurde bestens gemeistert. Und noch jemand stellte sich einer großen Herausforderung: Zum Spielen kam er, dann half er beim Verleih der Spiele, verkaufte am Nachbarstand sehr fleißig und erklärte schließlich auch noch einige Spiele den Gästen: Unser junger Helfer bekam nach einem Tag sein Namensschild geändert, indem das Helfersymbol aufgeklebt wurde. Moritz war stolz auf seine Leistung - und der Autor dieses Textes ist auch sehr stolz auf sein Patenkind :-).
07. bis 08.11.: Übernachtung zum Spiele-TÜV
(14 Personen)
Hier war es doch wirklich mal leicht, eine Übernachtung anzubieten: Ein eigener Nebenraum für unsere Schlafplätze (auch wenn dort nicht wirklich alle schliefen), umfassende sanitäre Anlagen (schließlich waren wir in einer Sporthalle) und alles, was zur Verpflegung gebraucht wird, ist auch gleich vorhanden (dank Spiele-TÜV). Ja, auch dieses Angebot an unsere Mitglieder wird wohl weiterhin fortbestehen, denn es kam auch sehr gut an.
12.12.: Basteln für Weihnachten
(4 Personen)
Zwei Erwachsene, zwei Kinder: Wenn das mal keine guten Voraussetzungen zum Basteln sind. Optimale Betreuung bei gemeinsamem Spaß, so kann man es positiv nutzen, wenn nur wenige Anmeldungen kommen. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen bzw. schmecken lassen... denn gebacken wurde auch noch.
13.12.: Erlebnisbad Calypso
(10 Personen)
Zum Abschluss des Jahres ging es nach Saarbrücken ins Calypso. Auch hier war die Betreuung optimal möglich, denn den fünf Kindern standen fünf Betreuungspersonen gegenüber. Also noch einmal alle gründlich austoben, bevor die besinnlichen Weihnachtstage vor der Tür stehen.
